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Dieses Mal zur These: Uniter sei so „böse“, dass es die Gemeinnützigkeit verloren hat

 

Im Jahre 2017 wurde der Umzug in die Schweiz geplant und einstimmig auf der Mitgliederversammlung im November beschlossen. Dass sich der Umzug bis zum Jahre 2019 hinzog liegt daran, dass sich unser kleiner Verein aus ehrenamtlichen Mitgliedern im Epizentrum des Wahnsinns befand und durch die Angriffe von Neidern aus der Sicherheitsbranche, politisch motivierten Kräften und kommerziell motivierten Zeitungen ausgesetzt sah.

UNITER e.V. (Deutschland) besaß bis Ende September die Gemeinnützigkeit aufgrund unserer sozialen Projekte und der Ausrichtung unseres Wirkens. Durch den Pressedruck hat das Finanzamt eine Prüfung dieser Gemeinnützigkeit angeordnet.Interessierte uns und unsere Steuerberater nicht sonderlich. Warum? Weil wir alle Gelder für Projekte und den Verein ausgeben.

Was hatte daraufhin das Finanzamt gemacht? Hat sich unsere Satzung vorgenommen, in welcher die Ziele und Verwendungsangaben der Gelder verzeichnet sind. Es gibt unzählige Punkte welche gemeinnützig sind, wir hatten einen Überbegriff ausgesucht und gedacht (Sachstand 2016), dass dies für alle Projekte reichen würde. Da hatten wir aber nicht die Rechnung mit dem Finanzamt gemacht.

Obwohl wir nur Gelder für Soziale Dinge ausgegeben hatten, waren es aber oftmals Dinge, die deren Augen nicht gemeinnützig war (weil nicht explizit in der Satzung bestimmt). Hierzu zählen zum Beispiel: Veteranen- und Kinderhilfe, Familienunterstützung für den überfahrenen Security in 2018, Sachspenden für sozial und wirtschaftlich Benachteiligte. An sich alles gemeinnützig, aber in unserer Satzung von 2016 nicht klar definiert. Deswegen hatte das Amt gesagt (formal korrekt), man wolle uns die Gemeinnützigkeit entziehen (September 2019). Wir hatten Widerspruch eingelegt, dieser ging aber leider nicht durch. Einzige Lösung wäre gewesen, die Satzung umzuschreiben, mit allen anderen Punkten der Gemeinnützigkeit, damit wir alle Bereiche abdecken könnten.

Nun war der gemeinnützige Schweizer Verein im Oktober 2019 schon eingetragen und juristisch selbstständig. Jetzt noch für einen Verein, der nur noch zwei Monate formal existierte (die juristische Hülle) und danach liquidiert werden sollte, war sinnlos. Vor allem weil wir die Gemeinnützigkeit schon durch den schweizer Verein inne hatten.

Lange Rede, kurzer Sinn: UNITER hatte und hat durchgängig die Gemeinnützigkeit und kann sie auch nicht verlieren. Dies ist durch unsere angepasste Satzung unstrittig. Wir haben uns also entschieden, für den Verein, der zum Jahreswechsel gelöscht wird, nicht weiter vorzugehen. Es wäre einfach gewesen, aber wofür? Und nun kommt man um die Ecke mit dem Hinweis man hätte uns die Gemeinnützigkeit entzogen, weil wir so furchtbar wären…

Dies ist im Vergleich so, als wenn man ein Auto vor Jahren auf den Schrottplatz gebracht hat und heute ruft jemand an und meldet einen platten Reifen. Der Leser, der nun beide Seiten gehört hat, kann jetzt selbst denken und braucht niemanden mehr der dies für ihn übernimmt.

In der nächsten Fortsetzung geht es um die Freimaurerei (10)