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Was so nicht in der Presse stand (5)

In den nächsten Teilen gehen wir auf die einzelnen Vorwürfe ein, die ständig in der Presse wiederholt werden. Als erstes: Geheime Chats.

Die Untersuchungen und der Beginn der Zusammenarbeit mit dem MAD startete 2017 aufgrund von einem Nichtmitglied des Netzwerks, welches in einem Behördenchat enttarnt wurde. Franco A. der aufgrund diverser Vorwürfe festgenommen wurde, befand sich in einem anonymen Chat von Behördenmitgliedern (nicht UNITER!) wo Lageupdates, Empfehlungen für Ausrüstung und Maßnahmen des Bundesamtes für Bevölkerungs- und Katastrophenschutz besprochen wurden. Ein Chat wie ihn jeder Behördler hat. Auf der Arbeitsebene hilft man sich, um zügig Antworten zu erhalten oder gar Hilfe bei privaten Problemen zu bekommen. Jeder kam in DIESEN Chat ausschließlich durch Bürgschaft eines anderen Behördlers. Franco A. hatte nie ein Wort geschrieben bzw gesagt, ein No-Name für jeden.

Dieser Chat war 2017 gar nicht mehr aktiv und lebte sozusagen nur noch als Karteileiche auf den Handys vieler Chatmitglieder. Als der Bürge, der Franco A. mit in den Chat reinholte, den Adminstrator des Chats anrief und erzählte, wer das Chatmitglied sei, gab André S. die Order alle Chats zu löschen. Bis dahin war Franco A. wie alle anderen Chatmitglieder, nur eine Nummer oder Synonym. Warum die Anweisung gegeben wurde alles zu löschen, ist auch sehr simpel. Der Chat an sich ist legal, kein einziges Wort ist verboten, keine Straftat, noch nicht einmal eine Ordnungswidrigkeit. Dies haben im Übrigen auch alle Untersuchungsausschüsse nachträglich bestätigt.

Weil allein die Angst vor einer politisch betriebenen Hexenjagd viele ihren Job kosten könnte. Allein der Verdacht reicht heutzutage aus, um sozial und beruflich gemieden zu werden in einer Branche, in der der gute Leumund zählt. Es gibt etliche Beispiele, wo wildeste Behauptungen zu massiven Schäden bei den Beteiligten führen, die dann erst einmal bestraft und geächtet werden und dann am Ende, wenn sich alles als heiße Luft herausgestellt hat, sich niemand öffentlich entschuldigt oder derjenige gar eine Wiedergutmachung angeboten bekommt. Behördenalltag, leider. Den Kameraden, deren Frauen und Kinder, welche ebenfalls unter diesem Zustand leiden, bringt dies aber ebenfalls nichts mehr.

Von angeblichen Todeslisten, Leichensäcken und anderen Fantasiegeschichten, welche künstlich dazu gedichtet wurden, gibt es hingegen keinen einzigen Beweis. Eine Gruppe Nordkreuz, wo André S. und auch kein anderes UNITER Mitglied jemals drin waren, wird mit dem Behördenchat wo er (Franco A.) drin war, immer gleichgesetzt. Fakt ist und das wissen alle Behörden:

André S. war nie in Nordkreuz!

Der Behördenchat in dem Andre S. war, war absolut rechtskonform (außer, dass ein bis dahin unbekannter Franco A. im Chat war…) Wo war er noch dabei?  Verbindungen können zu jedem und alles interpretiert werden, wenn man es nur möchte und die fehlenden Puzzleteile durch Fantasie ergänzt).

Lesen Sie in Teil 6, Zusammenarbeit mit dem MAD

(Fortsetzung folgt)