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Was so nicht in der Presse stand (3)

Wir möchten mit einer Artikelfolge unsere Darstellung der Kontroverse um den gemeinnützigen Verein UNITER veröffentlichen. Wir werden dabei auf alle Punkte eingehen, die seitens der Presse und einzelner Politiker „gegen“ uns vorgebracht werden.

Mosbach. Ein schöner Standort, wo im Jahr 2018 seit Monaten UNITER Mitglieder durch befreundete Fremdfirmen Kurse besuchen konnten. Ein Ort, welcher dem mittlerweile schnell wachsenden Sicherheitsnetzwerk UNITER Möglichkeiten für die Zukunft bot. Geplant war am Montag, dem 12.11.2018, also drei (!) Tage nach Erscheinen des ersten taz-Artikels am 09.11.2018, einen Vertrag für die Nutzung der Anlage zu unterschreiben. Der Besitzer der Anlage und UNITER hatten einen Vertrag ausgearbeitet, wonach UNITER ein Gebäude inkl. der Nutzungsrechte für die Anlage allgemein erhalten hätte. Ein Besitzer, der bis zur Veröffentlichung der diffamierenden Artikel nicht nur UNITER Fan war, sondern alles vor Ort mitorgansierte und plante (die Abende mit selbstgebranntem Knoblauchschnaps in gemütlicher Runde vergisst keiner so schnell, auch wenn er eklig schmeckte).

Sponsoren und Aufträge standen in den Startlöchern, um zusätzlich zum Verein eine Firma für die Medical Response Unit (MRU) zu schaffen, welche in Mosbach Kurse für Interne und Externe planen und durchführen sollte.

Ein wachsendes Sicherheitsnetzwerk, welches kurz vorher den Verhaltenskodex für die Sicherheitsbranche ausgegeben hatte. Also einen Verhaltenskodex, der unter anderem Qualität, faire Löhne und Sicherheitsüberprüfungen als Pflicht für Aufträge im Sicherheitsgewerbe vorsah und damit den Qualitätsstandard angehoben und Dumpinglöhne ausgeräumt hätte. Ein Netzwerk was täglich anwuchs und nicht wie Firmen Fixkosten zu decken hatte, sondern auf Ehrenamtlichkeit setzte. Eine Entwicklung, die vor allem bei den Einzelunternehmern und den schwarzen Schafen der Sicherheitsbranche als existentielle Bedrohung und nicht als Chance für eine bessere gemeinsame Zukunft wahrgenommen wurde. Exakt drei Tage vor der Unterzeichnung der Verträge kommen auf einmal Stories in die Presse, die Hollywood nicht besser hätte schreiben können.

Lesen Sie in Teil 4, wie UNITER darauf reagierte.

(Fortsetzung folgt)