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 Akteure (Teil 1). An dieser Stelle beginnen wir eine kleine Stoffsammlung zum Thema: Akteure, welche die Berichterstattung gegen UNITER vorantreiben oder auch initiieren. Durch deren politische Einordnung im linken bis linksextremen Spektrum wurde der international tätige Verein zu einem politischen Feindbild stilisiert, also überhaupt erst die Zuordung als „rechter“ Verein vorgenommen.

Ich möchte an dieser Stelle klarstellen, dass eine antifaschistische Einstellung von jedem Bürger dieses Landes geteilt werden sollte, aber der gewaltbereite und verfassungsfeindliche Teil der sogenannten „Antifa“ abzulehnen ist, ebenso wie jede Form von Extremismus, die sich gegen die FDGO* richtet. Im Verfassungsschutzbericht des BMI des Jahres 2018 heißt es: „Im Kampf gegen mutmaßliche oder tatsächliche Rechtsextremisten ist die „Antifaschistische Recherchearbeit“ weiterhin fester Bestandteil der Aktivitäten der linksextremistischen Szene. Insbesondere Angehörige des autonomen Spektrums sammeln Informationen über aus ihrer Sicht „faschistische“ Personen und Strukturen und veröffentlichen diese im Rahmen sogenannter Outing-Aktionen vornehmlich im Internet oder in Szenepublikationen. Unter dem Motto „Antifa heißt Angriff!“ soll letztlich zu – oftmals gewalttätig verlaufenden – „Gegenaktionen“ animiert werden.“

Gut 80 Prozent der hier generierten Informationen stammen aus offenen Quellen, also klassische OSINT** (Internetseiten, Blogs, soziale Medien, Printmedien, Broschüren, PDF-Dateien), knapp 20 Prozent stammen hingegen aus HUMINT*** Recherche/Quellen.

Im Folgenden eine Übersicht über die wichtigsten medialen und politischen Querverbindungen, welche in Bezug auf UNITER eine Rolle spielen oder auch ganz allgemein von Bedeutung sind. Sämtliche Recherchen gegen UNITER haben ihren Ursprung bei der taz. Jegliche Folgeberichterstattungen (in der bürgerlichen Presse wie in den linksextremistischen Medien) gründen oder berufen sich ebenfalls im Wesentlichen auf die taz-Artikel, ohne diese kritisch zu hinterfragen.

Martin Kaul

  • ab 2009 Redakteur taz – Themenschwerpunkt ist außerparlamentarische Politik
  • 2017 bis 2019 Reporter der taz-Chefredaktion
  • Juni 2019 Wechsel zum Rechercheverband von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung, hier tätig bei WDRinvestigativ, welche auch Zuarbeit für die Tagesschau liefert
  • Bündnis 90/Die Grünen

Christina Schmidt

  • Reporterin im Ressort „Reportage und Recherche“ der taz
  • Themenschwerpunkte sind rechte Netzwerke
  • ist bei der taz die treibende Kraft hinter den medialen Angriffen auf UNITER
  • gab Radio Corax am 21.06.2019 ein Interview zum Thema; das freie Radio aus Halle steht dem autonomen Antifa-Spektrum nahe und hält regen Kontakt in diese Szene
  • auf der re:publica verkündete sie dem Publikum nach jahrelanger Recherche, sie habe „auch den Papst bei UNITER gefunden“

Alexander Nabert

  • freier Autor für die taz, Themenschwerpunkte sind Antisemitismus, Rassismus, Nationalismus, Verschwörungsideologien
  • Interesse an Debatten der politischen und radikalen Linken
  • Verfasser von Artikeln in der Jungle World, Neues Deutschland, vice.com – Artikel im Neuen Deutschland vom 25.02.2018 „Links ist da, wo keine Heimat ist“
  • Ko-Autor von Annelie Naumann für die WELT
  • Bündnis 90/Die Grünen (Austritt wg. Enthaltung zum Asylpaket II)

Sebastian Erb

  • seit 2011 bei der taz – Redakteur der taz am Wochenende – Themenschwerpunkte sind Zivilgesellschaft, Protest, Rechtsextremismus, innere Sicherheit, Geheimdienste
  • vertritt ausgeprägt antirussische Positionen
  • unterhält Kontakte zur gewaltbereiten Antifa-Szene

Da von dem einstigen Rechercheteam mittlerweile nur noch Christina Schmidt und Sebastian Erb übrig geblieben sind, werden ab August 2020 Nachwuchsjournalisten als Praktikanten gesucht, um das Niveau der bisherigen Berichterstattung zu halten. Fachjournalisten können da sicher nur mit dem Kopf schütteln.

Im nächsten Teil (14) setzen wir die Liste fort.