Category :

Etwas zum Thema Freimaurerei

 

Dass die komplette Gründung, die Idee, die Struktur, die Werte UNITERs und somit auch alle Positionen im Netzwerk freimaurerisch waren, teilweise sind, wurde schon oft bestätigt bzw. geoutet von Brüdern, die den Verein entweder als Konkurrenz ansahen oder persönliche Probleme mit Mitgliedern hegten. Dass dieses Outen von Brüdern mit deren Klarnamen an Presse und Extremisten nicht nur als Freimaurer eine schwere Pflichtverletzung darstellt, sondern darüber hinaus auch den Job und das Leben des geouteten Bruders damit aufs Spiel setzt, war den Brüdern wahrscheinlich nicht bewusst oder egal. „Gehe hinaus in die Welt und bewähre dich als Freimaurer“ heißt es.

Dies war die Grundidee für ein globales Hilfsnetzwerk, welches eher durch Taten als durch Worte diskret wirken wollte. Wie bei Lions und Rotary, welche ebenfalls durch Brüder ins Leben gerufen wurden, sollte UNITER für die täglichen Helden, welche die Stütze der Gesellschaft bilden, da sein.

UNITER war noch relativ jung, begann aber zu wachsen, im Durchschnitt mindestens eine Verdopplung der Mitgliederzahlen pro Jahr, vor allem mit Soldaten die ersten Jahre. Als Junger Meister wurde André S. in die Militärloge eingeladen, aufgrund einiger Doppelmitgliedschaften von den ersten Vorständen in der AFAM (Alte und Angenommene Maurer) und der Militärloge. Man freundete sich an, da es einige Gemeinsamkeiten bezüglich des Backgrounds gab. Es bildeten sich einige Mentoren heraus, für Ratschläge zur Freimaurerei und den Ausbau und Entwicklung UNITERs und deren Führungskräfte. Eines Tages bat ihn der „Hauptmentor“ der Berliner Militärloge er solle doch, anstatt UNITER weiter auszubauen, lieber 3WK nach vorne bringen, da er ein beachtliches Netzwerk hätte. André S. solle im gesamten Bundesgebiet den damals kränkelnden und überalterten Zweig neu ausbauen, mit jungen Soldaten. Dies verneinte er, weil er eher einen aktiveren Verein mit aufbauen wollte, der global Probleme aktiv angeht. Mit dieser Antwort hatte man anscheinend nicht gerechnet. André S. deckte (verließ) die Loge nach einiger Zeit wieder, auch da sein damaliger Standort im Schwarzwald weit entfernt war. Die Pendelei nach Berlin wären langfristig reine Geld- und Zeitfresser geworden. Er wurde also nicht entfernt, sondern hat den Entschluss getroffen. Bis zu den Presseangriffen im Jahre 2018 hörte er dann auch nichts weiter von den damaligen Brüdern.

Dann nämlich führte der alte „Mentor“ eine private Mail an (Datenschutz?), in der er anhand eines Begriffes die Gesinnung von André S. aufzeigen möchte. Es geht um den Begriff des „radikalen Führers“. Hört sich natürlich sehr „böse“ an. Dieser Begriff, welcher sieben Jahre lang keine Aufmerksamkeit erregte, steht im Zusammenhang mit einem Buch über Führungskräfte, welches er ihm damals empfohlen hat: Reinhard Sprenger, Radikal führen. Laut Financial Times: „Das Opus Magnum des einzigen deutschen Management-Gurus, der diesen Titel wirklich verdient.“

Da wo Menschen sind, da menschelt es, gibt es also Meinungsverschiedenheiten. Diese werden innerhalb der Bruderschaft ausgetragen und nicht in der Öffentlichkeit. Dieses Kapitel ist damit geschlossen.

In Teil 11 geht es um die konkreten Mittel des Pressekriegs

Fortsetzung folgt